Verhaltenstherapie

Die Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie an der PHB zeichnet sich durch ihren verfahrensübergreifenden Charakter aus. Angehende systemische, verhaltenstherapeutische und psychodynamische TherapeutInnen lernen in einer Vielzahl gemeinsamer Veranstaltungen mit- und voneinander. Darüber hinaus ist die Ausbildung in besonderem Maß wissenschaftlich fundiert und wie ein Studium strukturiert. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung mit einem zusätzlichen Master in Verhaltenstherapie zu absolvieren (M.Sc. Verhaltenstherapie).

Das Ausbildungsangebot steht auch zukünftig noch Absolvent*innen der Psychologie mit einem Diplom- oder Masterabschluss offen, die ihr Psychologiestudium vor dem 1. September 2020 begonnen haben. Die Ausbildung qualifiziert für die Approbationsprüfung und Erlangung der Fachkunde nach bisherigem Rechtssystem und kann vor dem Hintergrund der Psychotherapeutengesetzreform regulär noch begonnen und bis 2032 sowie in Härtefällen bis 2035 beendet werden. Informationen und persönliche Beratung erhalten Interessierte beim Team der Studienberatung unter studienberatung@phb.de.

  • Studiendauer: 7 Semester

  • Ausbildungsbeginn: Wintersemester (1. Oktober eines Jahres)

  • Voraussetzungen: Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie

  • Studierendenzahl: max. 20 Ausbildungsteilnehmende pro Jahrgang

  • Abschluss: Approbation zu*r Psychologischen Psychotherapeut*in (Verhaltenstherapie) sowie optional Master of Science (M.Sc.) in Verhaltenstherapie

  • Kosten gesamt: : 34.144 € (Stand: 23.02.2026)

  • Einnahmen gesamt: : 51.000 € bis 68.000 € (Stand: 23.02.2026)

Ausbildungsleitung

Portrait Prof. Dr. Frank Jacobi

Prof. Dr. Frank Jacobi

Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie)

Porträt von Prof. Dr. Johanna Böttcher

Prof. Dr. Johanna Böttcher

Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie)

Warum Verhaltenstherapie?

Erhalt und Wiederherstellung psychischer Gesundheit haben gesellschaftlich eine große und weiter zunehmende Bedeutung. Es besteht ein großer Bedarf an Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die ambulant, in Kliniken oder anderen Einrichtungen Betroffene behandeln und somit zur Gesundheitsversorgung beitragen.

Die Verhaltenstherapie spielt hierbei eine prominente Rolle. Unter Verhalten werden in der Psychologie verschiedene menschlichen Reaktionen beschrieben: das sichtbare Handeln, aber auch, mit welchen inneren Bildern, Gedanken, Gefühlen und körperlichen Empfindungen wir auf bestimmte Situationen reagieren. Diese Reaktionen hängen miteinander zusammen, und es können im Laufe der Lerngeschichte eines Menschen problematische Muster entstehen, die langfristig negative Konsequenzen für das Individuum haben (wie z.B. übersteigerte Ängste, depressiver Rückzug, Suchtverhalten, zwischenmenschliche Probleme und Persönlichkeitsstörungen). Solches Problemverhalten führt dann zu starker Belastung und Beeinträchtigung. Die Verhaltenstherapie als psychotherapeutische Grundorientierung beinhaltet störungsspezifische und –unspezifische therapeutische Verfahren, die eine systematische Besserung der zu behandelnden Problematik anstreben. Die Maßnahmen verfolgen konkrete und operationalisierte Ziele und leiten sich aus Störungsdiagnostik und individueller Problemanalyse ab.  Einen inhaltlichen Einblick über die Verhaltenstherapie, wie sie an der PHB gelehrt wird, bieten etwa Brakemeier & Jacobi (2025). Der ständigen und dynamischen Entwicklung der Verhaltenstherapie in den vergangenen Jahrzehnten wird an der PHB Rechnung getragen, indem neben „klassischer“ kognitiver Verhaltenstherapie auch moderne Ansätze – wie etwa CBASP (ein moderner Ansatz zur Behandlung chronischer Depressionen) oder DBT (spezielle Vorgehensweisen zur Behandlung von Borderline Persönlichkeitsstörungen) – einführend vermittelt werden.

Wichtige Prinzipien unserer Ausbildung sind:

  • Optimistische und ressourcenorientierte Haltung (u.a. „Hilfe zur Selbsthilfe“)
  • Evidenzbasierung (bewährte „klassische“ und „neuere“ KVT-Therapieprogramme, Wirkfaktorenorientierung, aber auch Evaluation eigener Therapien)
  • Individualisierung der Therapien vor dem Hintergrund der besonderen Eigenschaften der Patientinnen und Patienten und ihrer Kontexte, in denen die Probleme bestehen
  • Praxisorientierung in der Lehre (Beziehungsgestaltung, Rollenspiele, Videos…)

Ablauf

Die Approbationsausbildung an der PHB startet jeweils zum Wintersemester. Es werden bis zu 20 Teilnehmer aufgenommen. Nach Vertragsabschluss kann die Praktische Tätigkeit auf Wunsch auch vorzeitig begonnen werden. Die Theorieseminare finden vorwiegend in Blockphasen an den Wochenenden (inklusive Freitag) statt – dabei fallen insgesamt 10-15 Wochenenden und 1-2 Blockwochen (u.a. „PHB-Summerschool“) pro Studienjahr an. Studium und Ausbildung gliedern sich in ca. 700 Theoriestunden (davon 630 auf die Therapieausbildung anrechenbare), 1.800 Stunden Praktische Tätigkeit und ca. 1.000 Stunden Praktische Ausbildung (Behandlungen, Supervision, Selbsterfahrung) sowie auf Wunsch das Masterprojekt.

Neben klassischer KVT (z.B. Kognitive Methoden, Verhaltensexperimente, Expositionsverfahren) bieten wir zahlreiche Vertiefungen und Erweiterungen von Kenntnissen und therapeutischen Kompetenzen an:

  • Gemeinde- und Gesundheitspsychologie
  • Interkulturelle Aspekte
  • Rehabilitation und Prävention
  • Imaginative Verfahren (z.B. klin. Hypnose)
  • Neuere Entwicklungen, z.B. Achtsamkeitsbasierte Verfahren
  • Integrative Verfahren (z.B. Psychologische Therapie)
  • Ausgewählte Seminare zu psychodynamischen und systemischen Inhalten

Praxisausbildung

  • PT I: 1200 Stunden Klinisch-Psychiatrisches Praktikum
  • PT II: 600 Stunden Praktische Tätigkeit in einer Einrichtung der psychosomatischen oder psychotherapeutischen Versorgung. Absolvierung der PT II in der hauseigenen Psychotherapeutischen Ambulanz ist möglich.
  • Psychotherapeutische Behandlungen (600-800 Stunden) in der hauseigenen Psychotherapeutischen Ambulanz

Praktische Tätigkeit
Während der Studienzeit sind 1.800 Stunden praktische Tätigkeit zu absolvieren. Diese praktische Tätigkeit teilt sich auf in 1.200 Stunden in einer klinisch-psychiatrischen Einrich­tung und 600 Stunden in einer Einrichtung der psychosomatischen oder psychotherapeuti­schen Versorgung. Sie findet in kooperierenden Kliniken oder Praxis­einrichtungen statt. Die Psychologische Hochschule Berlin hat dazu ein Netz von Kooperationspartnern in Berlin und Brandenburg wie auch in anderen Regionen Deutschlands. PsychotherapeutInnen in Ausbildung sind in den Praxiseinrichtungen unter An­leitung tätig und können klinische Erfahrungen sammeln. Einige Praxiseinrichtungen haben begonnen, ein bescheidenes Entgelt für diese Tätigkeit zu zahlen. Die PHB empfiehlt diese 1.800 Stunden in der ersten Hälfte der Ausbildung durchzuführen.

Praktische Ausbildung
Zur Ausbildung gehören 600-800 Behandlungsstunden, die die Studierenden unter Supervision durchführen. Die psychotherapeutischen Behandlungen finden in der Ambulanz der PHB am Köllnischen Park statt. Dort stehen im Augenblick 34 Behandlungsräume und ca. 1.600 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Ambulanz wird gemeinsam mit der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) genutzt und ist eine der größten psychotherapeutischen Einrichtungen Deutschlands. Die Behandlungen finden unter Supervision statt (eine Supervisionsstunde pro vier Therapiesitzungen). Die von den Krankenkassen gezahlten Honorare werden nach Abzug einer Betriebs- und Verwaltungskostenpauschale voll an die AusbildungsteilnehmerInnen weitergegeben.

Supervision (150 Stunden)
In der Supervision stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt: Planung, Durchführung und Reflexion verhaltenstherapeutischer Therapien unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen, Lernen der Steuerung des therapeutischen Prozesses, Analyse der eigenen Betroffenheit und Selbsterfahrung in der Therapie, Analyse der Therapeut-Patient-Beziehung und der therapeutischen Interaktion. In der Supervision werden üblicherweise Dokumentationen der Therapien (z.B. Video/Audio-Aufzeichnungen, Verlaufsfragebögen) einbezogen.

Lehrtherapie/Selbsterfahrung (120 Stunden)
Die Teilnahme an einer verhaltenstherapeutischen Selbsterfahrung (insgesamt 90 Stunden Gruppen-Selbsterfahrung und 30 Stunden Einzel-Selbsterfahrung) bildet einen wichtigen Baustein der Ausbildung und beginnt bereits im ersten Semester. Die Selbsterfahrung bezieht sich nicht nur auf die Techniken zur Verhaltensmodifikation, sondern auch auf die Förderung der Einsicht in innerpsychische Prozesse mit besonderem Fokus auf die eigene psychotherapeutische Tätigkeit.

Die Theorieveranstaltungen finden fast ausschließlich an den Wochenenden inklusive Freitag  statt (durchschnittlich 14-16 Wochenenden im Jahr). Zusätzlich gibt es eine Summer School – eine einwöchige Blockveranstaltung, bei der neben vielfältigen Therapie-Seminaren auch Forschungsfragen schwerpunkt- und jahrgangsübergreifend bearbeitet werden.

1. Modul

Theoretische und methodische Basiskenntnisse

  • Einführung in die Krankheitslehre und Psychotherapieforschung
  • Methoden und Erkenntnisse der Psychotherapieforschung
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehren, einschließlich psychosomatische und psychiatrische Krankheitslehren
  • Geschichte der Psychotherapie
  • Auffrischung von Grundkenntnissen in Diagnostik und Klassifikation; Klassifikationssysteme und dazugehörige diagnostische Verfahren
  • Testverfahren für Erwachsene
  • Berufsrecht, Ethik

2. Modul

Störungsübergreifende Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Übende Verfahren (zur Förderung der sozialen Kompetenz) (z.B. Rollenspiel, Kommunikationstraining)
  • Kriseninterventionsverfahren persönliche Krisen/Katastrophen
  • Selbstmanagement unter besonderer Beachtung von Generalisierung und Rückfallprävention
  • Gruppentherapeutische Verfahren

3. Modul

Praktische Basisfertigkeiten

  • Psychotherapeutisches Propädeutikum
  • Rahmenbedingungen der Psychotherapie, Behandlungssetting, Einleitung und Beendigung der Behandlung
  • Basistherapeutische Kommunikation und Gesprächsführung unter Berücksichtigung intra- und interpersoneller psychischer Aspekte
  • Motivierung und Beziehungsgestaltung
  • Anamneseerhebung I
  • Anamneseerhebung II
  • Antragstellung
  • Befunderhebung und Indikationsstellung
  • Verhaltens- und Bedingungsanalyse
  • Problemanalytische und ressourcenanalytische Exploration
  • Verlaufsdokumentation

4. Modul

Behandlungsbezogene theoretische Grundkenntnisse

  • Psychologische und theoretischen Grundlagen der verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden I
  • Psychologische Grundlagen (z.B. Lerntheorien, Attributionstheorien, kognitive Theorien, entwicklungspsychologische Theorien)
  • Methoden der klassischen und operanten Konditionierung und Reizkonfrontationsverfahren
  • Kognitive Verfahren (Beck, Ellis, Meichenbaum, Problemlöseverfahren)
  • Psychologische und theoretischen Grundlagen der verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden II
  • Neuere Entwicklungen in der VT
  • Medizinische und pharmakologische Grundkenntnisse
  • Neurobiologische Grundlagen

5. Modul

Verhaltenstherapie bei F3 und F4 Störungen

  • Affektive Störungen
  • Angst
  • Zwang
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatoforme Störungen

6. Modul

Verhaltenstherapie bei F1, F2 und weitere Störungen

  • Psychotische Störungen
  • Suchtstörungen
  • Neurologische Störungen

7. Modul

Verhaltenstherapie bei F5 und F6 Störungen

  • Essstörungen
  • Psychische Probleme bei sexuellen Störungen
  • Störungen der Impulskontrolle
  • Persönlichkeitsstörungen

8. Modul

Forschungsmethoden in der Psychotherapie

  • Forschungsmethoden in der Psychotherapie I und II
  • Forschungskolloquium I und II
  • Masterkolloquium

9. Modul

Verhaltenstherapie bei besonderem Klientel

  • Alters- und geschlechtsspezifische Fragestellungen in der Psychotherapie
  • Testverfahren (KiJu)
  • Kinder und Jugendliche I: Störungsmodelle und Diagnostik
  • Kinder und Jugendliche II: Interventionsverfahren
  • Familien- und Paartherapie
  • Gerontopsychologie
  • Menschen mit Behinderung

10. Modul

Aspekte der Berufspraxis

  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung einschließlich Weiterbildung
  • Interdisziplinäre Kooperation und Führung einer Praxis
  • Gemeinsames Fallseminar der Schwerpunkte TP und VT
  • Fallseminar Verhaltenstherapie

Masterprojekt

  • Masterarbeit
  • Disputation

Dozent*innen

Dipl.-Psych. Michaela Achberger
Prof. Dr. phil. Anna Auckenthaler
Dr. Natascha Bischoff
Prof. Dr. Johanna Böttcher
Dr. Michelle Brehm
Prof. Dr. med. Tom Bschor
Dipl.-Psych. Claudia Erdmann
Dr. Andrea Ertle
Dr. Michael Essers
Dr. Ricarda Evens
Dipl.-Psych. Daniel Führer
M.Sc. Christoph Emanuel Maria Geiger
Dr. Andreas Genz
Dipl.-Psych. Jens Gräbener
Prof. Dr. med. Antje Gumz
Dipl.-Psych. Josua Handerer
Prof. Dr. phil. Mark Helle
Dipl.-Psych. Sophie Hemmo
Dr. Dipl.-Psych. Constance Hirschmeier
Dipl.-Psych. Ulrike Hochstein
Dipl.-Psych. Friederike Höltermann
Prof. Dr. phil. Susanne Hörz-Sagstetter
Prof. Dr. Frank Jacobi
Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann
Dr. Agnes Justen-Horsten
Dipl.-Psych. Michaela Kandale
Prof. Dr. Eva-Maria Kessler
Prof. Dr. Dieter Kleiber
Prof. Dr. Christine Knaevelsrud
Prof. Dr. Stephan Köhler
Prof. Dr. Joachim Kosfelder
Prof. Dr. rer. nat. Johannes Andreas Christoph Laferton
Dipl.-Psych. Birgit Leifeld
Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Lüken
Dr. Christopher Marx
Dr. rer. medic. Melanie Merswolken
Dipl.-Psych. Ulrike Michels-Vermeulen
Dipl.-Psych. Annett Mordt-Stoll
Dipl.-Psych. Susanne Müllender
Dr. phil. Beate Muschalla
Dipl.-Psych. Thorsten Padberg
Dipl.-Psych. Sophie Reiske
Dr. phil. Laurence Reuter
Dr. phil. Charlotte Rosenbach
Dr. phil. Kai Rugenstein
Dr. phil. Carmen Schäuffele
Dr. rer. Nat. Henning Schroll
Dr. rer. med. Miriam Schuler
Dipl. Psych. Julia Schultheis-Lamp
Dipl.-Psych. Ulrike Schulze
Dipl.-Psych. Viktoria Schuster
Dr. phil. Nadine Stammel
Prof. Dr. Martin Stellpflug
Prof. Dr. med. Philipp Sterzer
Dipl.-Psych. Christine Szkudlarek
Dr. Christina Tegeler-Nonnen
Diplom-Pschologin Claudia Thurn
Dr. phil. Anne Trösken
Dipl.-Psych. Dominik Uelsmann
Dr. Ruth Uwer
M.Sc.-Psych. Henrike Völz
Dr. Ulrike von Lersner
Dipl.-Psych. Lena Walther

Supervisor*innen
Dipl.-Psych. Michaela Achberger
PD Dr. Christina Alliger-Horn
Dr. Dipl.-Psych. Thomas Bär
Dr. phil. Bettina Becker
Dipl.-Psych. Götz Beyer
Dr. Natascha Bischoff
Dr. Michelle Brehm
M.Sc. M.Sc. Anna-Maria de Veer
Dipl.-Psych. Stefan Dörner
Dr. rer. nat. Torsten Ehrlich
Dr. med. Samuel Elstner
Dr. rer. nat. Lydia Fehm
Dipl.-Psych. Andrea Golombek
Dipl.-Psych. Jens Gräbener
Dr. Mathias Günter
Dr. Gerhard Heim
Dipl.-Psych. Eva Heimpel
Dipl.-Psych. Sophie Hemmo
Dipl.-Psych. Marga Henkel-Gessat
Dipl.-Psych. Manuela Hensdiek
Dipl.-Psych. Ulrike Hochstein
Dr. Richard Huybrechts
Prof. Dr. Frank Jacobi
Prof. Dr.phil. Eva Jaeggi
Dipl.-Psych. Ralf Jansen
Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann
Dr. Agnes Justen-Horsten
Dipl.-Psych. Michaela Kandale
Prof. Dr. Norbert Kathmann
Dr. Eva Kischkel
Dipl.-Psych. Eilika Leibold
Dipl.-Psych. Birgit Leifeld
Annika Löhrmann
Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Lüken
Dipl.-Psych. Pia Marxen
Dipl.-Psych. David Möllers
Dipl.-Psych. Frauke Niehues
Dipl.-Psych. Thorsten Padberg
Dipl.-Psych. Marie Picot
Dipl.-Psych. Karin Pogade
Dipl.-Psych. Werner Puschmann
Dr. rer. nat. Katrin Rathgeber
Dipl.-Psych. Sophie Reiske
Dr. Holger Richter
Dipl. -Psych. Johannes Roos
Dr. Katja Salkow
Dr. Matthias Schmelz
Dr. med. Hildegard Schmitt
Prof. Dr. med. Peter Schönknecht
Dipl. Psych. Julia Schultheis-Lamp
Dipl.-Psych. Anke-Dorothea Siebert
Dr. Rüdiger Spielberg
Dipl.-Psych. Mike Stepputat
Prof. Dr. med Andreas Ströhle
Dipl.-Psych. Verena Suchowski
Dipl.-Psych. Gabriele Tiemer
Dr. phil. Anne Trösken
Dr. rer. nat. Suzan Margarete Unnewehr
Dipl.-Psych. Friederike von Schwerin
Dr.Dr.Dr. Bernhard Wegener

Selbsterfahrungsleiterinnen und  Selbsterfahrungsleiter (LehrtherapeutInnen)
Dr. phil. Bettina Becker
Dipl.-Psych. Götz Beyer
Dr. Natascha Bischoff
Dr. Michelle Brehm
Dipl.-Psych. Stefan Dörner
Dr. rer. nat. Lydia Fehm
Dipl.-Psych. Gesa Gräfer-Jagiello
Dr. Gerhard Heim
Dipl.-Psych. Marga Henkel-Gessat
Dr. Richard Huybrechts
Dipl.-Psych. Ralf Jansen
Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann
Dr. Agnes Justen-Horsten
Dipl.-Psych. Michaela Kandale
Dipl.-Psych. Eilika Leibold
Dipl.-Psych. Birgit Leifeld
Annika Löhrmann
Dipl.-Psych. Pia Marxen
Dipl.-Psych. Annett Mordt-Stoll
Dipl.-Psych. Thorsten Padberg
Dipl.-Psych. Marie Picot
Dipl.-Psych. Karin Pogade
Dipl.-Psych. Werner Puschmann
Dr. Matthias Schmelz
Dipl.-Psych. Anke-Dorothea Siebert
Dr. Rüdiger Spielberg
Dipl.-Psych. Gabriele Tiemer
Dr. phil. Anne Trösken
Dipl.-Psych. Friederike von Schwerin
Dr.Dr.Dr. Bernhard Wegener

Kosten und Einnahmen

Kosten
7 Semester monatlich 582€24.444 €
Bewerbungsgespräch120 €
Einschreibegebühr140 €
30 Stunden Einzelselbsterfahrung3.540 €
50 Stunden Einzelsupervision5.900 €
Kosten gesamt34.144 €
Einnahmen
Einnahmen für Mindestzahl von 600 Behandlungsstunden+ 51.000 €
Einnahmen maximale Zahl von 800 Behandlungsstunden+ 68.000 €
Überschuss
16.856 € bis 33.856 €
Gültig ab 23.02.2026

Bewerbung

Die Approbationsausbildungen an der PHB starten jeweils zum 1. Oktober eines jeden Jahres. 
Bewerbungen sind jederzeit möglich und werden für den kommenden Jahrgang bis zum 1. Oktober – vorbehaltlich freier Plätze – entgegengenommen.

Zulassungsvoraussetzung ist ein Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie. Ein vorläufiges Transcript of Records ist für die Bewerbung ausreichend. Wenn Sie im Ausland studiert haben, muss die Psychologische Hochschule Berlin ihren Abschluss bei der zuständigen Landesbehörde auf Äquivalenz prüfen lassen. Bitte bewerben Sie sich zunächst an der PHB. Danach veranlasst die PHB alles Notwendige.

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Lichtbild
  • Ihr Diplomzeugnis bzw. Ihr Master- und Bachelorabschlusszeugnis in Psychologie inklusive Leistungsübersicht (beglaubigte Kopie). Damit wird Ihr abgeschlossenes Studium in Psychologie, welches das Fach Klinische Psychologie einschließt, nachgewiesen.
  • Studienbescheinigungen über die Dauer des vorherigen Studiums (Bachelor / Master). Damit wird nachgewiesen, dass Sie Ihr Psychologiestudium vor dem 1. September 2020 begonnen haben. Dies ist eine Voraussetzung für den Beginn einer Approbationsausbildung nach dem bisherigen System.
  • Ihre Entscheidung für die Approbationsausbildung sollte auf einer gut reflektierten Basis erfolgen. Begründen Sie deshalb bitte ausführlich, warum Sie an der PHB Berlin studieren möchten, warum Sie Psychologische/r PsychotherapeutIn werden möchten und warum Sie sich für das gewählte Vertiefungsverfahren entschieden haben! Fügen Sie bitte eine schriftliche Erklärung bei, dass aus Ihrer Sicht die Voraussetzungen zum erfolgreichen Abschluss des Studiums gegeben sind und dass Sie insbesondere die finanzielle und zeitliche Belastung während des Studiums bewältigen können. (Die zeitliche Belastung beträgt exklusive Literaturstudium im Durchschnitt ca. 32 Wochenstunden)
  • Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung eine formlose, schriftliche Erklärung darüber bei, dass Sie sich im Falle des Abschlusses eines Vertrages an der PHB mit der Zahlung der monatlichen Studiengebühren einverstanden erklären.
  • Ausländische BewerberInnen können sich sehr gern für eine Approbationsausbildung bewerben. Da die Ausbildungssprache an der PHB Deutsch ist, benötigen wir für eine Zusage einen Nachweis von deutschen Sprachkenntnissen auf mindestens C1-Niveau.

Hinweise zu Ihrer Bewerbung

Wenn Sie eine Zusage für einen Ausbildungsplatz erhalten, senden wir Ihnen zeitnah Ihren Vertrag zu. Von diesem können Sie binnen einer Frist von 14 Tagen nach Vertragsabschluss zurücktreten. Danach ist eine Kündigung semesterweise möglich.

Infoabende

Web-Infoabende an der PHB. Eine junge Frau sitzt an einem Schreibtisch mit ihrem Laptop.

Infoabende

Im Rahmen unserer Web-Infoabende werden die Inhalte und Abläufe der Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie an der PHB vorgestellt. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Fragen  zu stellen.

Drei Teammitglieder der Studienberatung der PHB

Studienberatung

Allgemeine Studienberatung für Studieninteressierte

Raum 2.11

 

Sprechzeiten:

Dienstag: 10 – 12 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr und 13:30 – 15:30 Uhr
Donnerstag: 12 – 14 Uhr

Ramzi Chaabane

Geschäftsstelle, Studienorganisation für die Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie

Am Köllnischen Park 2 Raum 3.11

Sprechzeiten:
Montag 9 – 13 Uhr
Dienstag – Freitag 9 – 14 Uhr

Für Fragen zum Studium können Sie sich gern jederzeit an unser Team der Studienberatung unter studienberatung@phb.de wenden.

Für Fragen zu Ihrer Bewerbung steht Ihnen das Team der Studienorganisation zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner für die Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie ist:

Ramzi Chaabane
r.chaabane@phb.de
Sprechzeiten: Montag 9-13 Uhr, Dienstag- Freitag 9-14 Uhr
Tel.: 030/ 20 91 66 – 201
Raum 3.11

Für Fragen zu den Approbationsprüfungen und der Seminarplanung wenden Sie sich bitte an:

Nadja Schmidt
n.schmidt@phb.de
Sprechzeiten: Montag 9-13 Uhr, Dienstag- Freitag 9-14 Uhr
Tel.: 030/ 20 91 66 – 206
Raum 3.11

Sie können sich gern jederzeit ein Bild von unserer Universität machen. Sie finden uns im Haus der Psychologie an folgender Adresse:

Psychologische Hochschule Berlin 
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin 

Sehr gern können Sie auch einen Besichtigungstermin bei unserem Team der Studienberatung vereinbaren, das Sie gern durch das Haus führt.

Darüber hinaus laden wir Sie auch herzlich ein, an unseren Infoabenden und öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen, die zum Teil digital und zum Teil in Präsenz stattfinden.

Einblicke in Forschung, Lehre und Studierendenleben bekommen Sie außerdem auf unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook, Instagram und Linkedin.

Ja, die PHB ist eine staatlich anerkannte private Universität in gemeinnütziger Trägerschaft. Auch alle Studiengänge und Approbationsausbildungen an der PHB sind staatlich anerkannt und zertifiziert.

Die PHB hat bereits die Ermächtigung als Weiterbildungsstätte für vier Verfahrensrichtungen erhalten und ist organisatorisch und inhaltlich in der Lage, zeitnah Weiterbildungsplätze anzubieten. Es steht allerdings immer noch die Klärung der Finanzierung der neuen Weiterbildungen aus, die gesetzlich bisher nicht geregelt ist. Sobald hier eine Regelung und Klärung erfolgt ist, können die ersten Weiterbildungen angeboten werden.

Weitere Infos zur Reform des Gesetzes zur Ausbildung von Psychotherapeut*innen (PsychThG) finden Sie hier:

FAQ „Das neue Psychotherapeutengesetz“

Zusätzlich zur Approbationsausbildung kann ein postgradualer Masterabschluss erworben werden (M.Sc. Verhaltenstherapie). Die Forschungsgruppen der PHB bieten hierfür vielfältige praxisnahe Themen an – das Thema kann aber auch entsprechend der eigenen Interessen und Ziele frei gewählt werden.

Gemeinsame Forschungs- und Masterprojekte mit psychodynamischen Kolleg*Innen tragen dazu bei, veraltete Schulenstreits zu überwinden und die eigene Perspektive zu schärfen und zu erweitern. Die Kombination aus Ausbildung und Studium verfolgt in besonderem Maße auch in ihrer Praxis eine wissenschaftliche Haltung („scientist-practitioner“) und hat den Anspruch, die Wirksamkeit ihrer vielfältigen Methoden fortlaufend empirisch abzusichern.

Für Ausbildungsinteressierte, die keinen zusätzlichen Masterabschluss anstreben, fällt in diesem Modell kein Mehraufwand an – sie profitieren jedoch von einem Ausbildungsmodell, das in besonderer Weise wissenschaftlich fundiert ist – ohne dabei auf die notwendige Praxisorientierung einer Psychotherapieausbildung zu verzichten.