Dipl.-Psych. Jennifer Priewe
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Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) ist auf Themen der Psychologie und ihrer Anwendungsgebiete fokussiert. Die PHB geht ihre Fragestellungen gleichermaßen wissenschaftlich wie berufspraktisch an. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal ist die Psychologische Hochschule Berlin die einzige Hochschule in Deutschland, die in ihrer Gesamtheit alle Studien- und Forschungsthemen an der Psychologie als Leitwissenschaft ausrichtet. Sie versteht sich als Einrichtung, die die Weiterbildung von Psychologinnen und Psychologen auf ein wissenschaftliches Fundament stellt und gleichzeitig das Praxisfeld der künftigen Berufstätigkeit in das Weiterbildungsstudium integriert.
im Rahmen des 1. Deutschen Diversity-Tages/ Charta der Vielfalt Dienstag, 11. Juni 2013, 14 - 18 Uhr in der Psychologischen Hochschule Berlin, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin

Workshop veranstaltet von der AG Inklusion des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Kooperation mit der Psychologischen Hochschule Berlin
In Zeiten der Inklusion sind aufgrund der wachsenden heterogenen Kontexte an Diagnostik und Therapie besonders hohe Anforderungen gestellt. Die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health/ Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) ist seit ihrer Veröffentlichung durch die WHO (2001) in vielen Gesundheitsfeldern zunehmend in aller Munde. Als neues Klassifikationssystem stellt sie eine länder- und fachübergreifende einheitliche Sprache zur Beschreibung von Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren zur Verfügung.
Als Denk- und Reflexionsmodell geht die ICF davon aus, dass menschliches Verhalten immer kontextabhängig und situationsbezogen ist. Die ICF klassifiziert vor diesem Hintergrund nicht Personen, sondern Situationen, in denen sich (eingeschränkte) Teilhabe ereignet. Die ICF ist insbesondere entwickelt worden, um das defizitorientierte Denken anderer Klassifikationssysteme, wie das der ICD-10 durch ein neues Modell zu erweitern: Statt im Rahmen einer kategorialen Diagnostik auf Defekte und Krankheiten zu fokussieren, wird die Berücksichtigung von Ressourcen und des Kontext-Einflusses zum primären Anliegen der ICF. So bezieht die ICF in der Beschreibung der „Funktionsfähigkeit“ einer Person explizit unterstützende oder hemmende Umweltfaktoren mit ein, welche im besonderen Maße über die Möglichkeit zur Aktivität und Teilhabe von Menschen mit körperlichen und/ oder psychischen Beeinträchtigungen mitbestimmen (z.B. Wohnsituation, psychosoziales, häusliches Umfeld uvm.). Als ein übergeordnetes Ziel strebt die ICF eine Verbesserung der Teilhabe von Menschen an.
Die Philosophie der ICF, als ressourcen- und systemisch-orientiertes Denk- und Handlungsmodell kann in unterschiedlichen Auflösegraden und Schwerpunkten von verschiedenen Berufen angewandt werden.
Die beiden Workshops am 11. Juni widmen sich der ICF und ihren Möglichkeiten in der Rehabilitation sowie in Schule und Pädagogik zu Zeiten der Inklusion. Sie richten sich an Psychologinnen und Psychologen sowie alle Berufsgruppen, die mit dem ICF arbeiten oder zukünftig arbeiten wollen.
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14.00 -14.15 Uhr |
Partizipation - Integration - Inklusion, Rektor Prof. Dr. Siegfried Preiser, Psychologische Hochschule Berlin |
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14.15 - 15.00 Uhr |
Vorstellung der ICF (dt.: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit), Psychologische |
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15.00 - 15.30 Uhr |
Kaffeepause |
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15.30 - 17.00 Uhr |
ICF-Anwendungsfelder (zwei parallele Workshops): Workshop 1: ICF in der Schule - ein innovatives Modell in der pädagogisch-psychologischen Diagnostik & Förderung in Zeiten der Inklusion? (Dipl.-Psych., Sonderpäd. Ingo Jungclaussen, Universität Köln, ZeDiF) Workshop 2: ICF in Verbindung mit dem Mini-ICF-Rating für Aktivitäts- und Partizipationsstörungen bei psychischen Erkrankungen – Schwerpunkt Rehabilitation (Psychologische Psychotherapeutin Elisabeth Noeske, Psychologische Psychotherapeutin Stefanie Baron) |
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17.00 - 18.00 Uhr |
Plenum, Resumée, Ausblick, Verabschiedung |
Die Veranstaltung ist kostenfrei. PTK-Punkte werden beantragt.
Information und Anmeldung:
Dipl. Psych. Elisabeth Noeske (Email:
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, Telefon: 0761-52641) oder
Dipl.-Psych. Ingo Jungclaussen (Email:
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, Telefon: 0163-2371303)
Bitte entscheiden Sie sich bei Ihrer Anmeldung für einen der beiden Workshops um 15.30 Uhr.
Information zur Veranstaltung als PDF
Veranstalter:
AG Inklusion
des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
www.bdp-verband.de
in Kooperation mit
Psychologische Hochschule Berlin
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
www.psychologische-hochschule.de
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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des 1. Deutschen Diversity-Tages statt. Mehr dazu unter: Charta der Vielfalt: www.deutscher-diversity-tag.de