Approbationsausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Die Approbationsausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bieten wir für den kommenden Jahrgang (ab Herbst 2022) in Kooperation mit unserem Schwesterninstitut, der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP), an. Für Informationen können Sie sich an Frau Alla Junghähnel (a.junghaehnel@bdp-verband.de) wenden.

 

Approbationsausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie werden psychische und psychosomatische Störungen bei Kindern und Jugendlichen festgestellt und behandelt (bzw. diagnostiziert und therapiert). Bei der Diagnoseerstellung spielen auch die Lebensumstände des Kindes bzw. Jugendlichen eine große Rolle. Zusätzlich werden psychodiagnostische Testverfahren angewendet. Behandlungsmethoden, das Therapieverfahren und die Therapieziele werden gemeinsam mit dem Patienten und oftmals auch mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten besprochen. Die verschiedenen Störungsbilder in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie reichen von Traumatisierungen durch körperliche oder emotionale Schädigung über vegetativ-funktionelle und psychosomatische Störungen wie Kopfschmerzen oder Asthma bis hin zu Zwangsstörungen, Ängsten, Depressionen, Essstörungen und Aufmerksamkeitsdefizitstörungen. Aber auch Prävention bei Risikogruppen, die Begleitung bei einer chronischen Erkrankung und die Rehabilitation nach körperlichen oder psychischen Erkrankungen gehört zum Aufgabengebiet der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

Im Therapieverfahren Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie orientiert sich die Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der Störungstheorie an Grundannahmen der Psychoanalyse. Im Zentrum der tiefenpsychologischen Behandlung von Konflikt- und Strukturstörungen steht der psychodynamisch wirksame Aktualkonflikt. Den theoretischen Bezugsrahmen bilden entwicklungs-, persönlichkeits- und neurosentheoretische Konzepte der Psychoanalyse und ihrer Weiterentwicklungen in der Bindungs- und Objektbeziehungstheorie, der Ich-Psychologie, Narzissmustheorie, der strukturbezogenen Psychotherapie, der dynamischen Psychiatrie und Psychosomatik sowie der Paar-/Familientherapie und Gruppendynamik.