
Die Psychologische Hochschule Berlin heißt Prof. Dr. Johanna Böttcher herzlich willkommen, die zum 1. August die Berufung zur Professorin am Fachbereich Verhaltenstherapie angenommen hat. Prof. Böttchers Forschungsschwerpunkt sind internetbasierte Therapiemethoden – ein Bereich, zu dem sie auch an der PHB lehren und forschen wird.
Prof. Johanna Böttcher war im Anschluss an ihr Psychologiestudium als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin tätig. Ihre Arbeit zu internet-basierten Interventionen begann sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit, in der sie sich auf die Soziale Angststörung konzentrierte. Menschen mit diesem Störungsbild fällt es aufgrund ihrer ausgeprägten Schüchternheit oft besonders schwer, sich Hilfe zu suchen. Daher bieten Online-Interventionen eine gute Möglichkeit, diese Hürde zu überwinden.
Im Anschluss an ihre Promotion ging Prof. Böttcher als Postdoc-Wissenschaftlerin nach Schweden, wo Online-Interventionen schon seit zehn Jahren Einzug in die Routinebehandlung gehalten haben und als Ergänzung und Alternative zu traditioneller Psychotherapie vom Gesundheitssystem getragen werden. Stark beeinflusst von diesen Erfahrungen, konzentrierte sich Prof. Böttcher in der Folge weiter auf die Entwicklung und Evaluation von therapeutischen Online-Interventionen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf transdiagnostischen, störungsübergreifenden Verfahren. Neben der Erforschung der Wirksamkeit dieser Interventionen (und dazu auch gehörend den potentiellen Nebenwirkungen dieser Behandlungen) stand für Prof. Böttcher auch die Untersuchung von Wirkfaktoren im Fokus ihres Forschungsinteresses.
Als approbierte Psychotherapeutin (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) ist Prof. Böttcher starke Befürworterin der Verzahnung von Online-Interventionen und traditioneller Therapie. An der PHB wird sie sich in Forschung und Lehre noch mehr dem Thema widmen, welche Elemente aus der Online-Therapie gewinnbringend in die ambulante Therapie eingebracht werden können. Geleitet von der integrativen Haltung der PHB sind dabei vor allem verfahrensübergreifende Online-Elemente für sie interessant.












Die Psychologische Hochschule Berlin vergibt für den Förderzeitraum
sie lehrt nun schon einige Monate an der PHB – seit ihrer Antrittsvorlesung ist Prof. Jelena Zumbach nun aber auch offiziell Inhaberin der deutschlandweit einzigen Professur für Familienrechtspsychologie. In ihrer Vorlesung präsentierte Prof. Zumbach Einblicke in die Forschung zur Entstehung und Bedeutung kindlicher Willenshaltungen – ein Thema, zu dem empirisch-psychologische Erkenntnisse bisher kaum vorliegen.
Der Sieg im ersten Bundesligatippspiel im Haus der Psychologie ging diese Saison an eine Mitarbeiterin der PHB: Ramona Steinwerth, Mitarbeiterin in der Rezeption und der Einkaufsorganisation an der PHB. Frau Steinwerth verwies 20 MitstreiterInnen auf die hinteren Plätze und gewann neben dem Wanderpokal zwei Karten für die Show „Mario Basler im Talk“. Ihr Erfolgsrezept: „Einfach auch mal auf Sieg setzen, statt immer nur auf Sicherheit zu gehen und Unentschieden zu tippen. Und vor allem nicht aufgeben, bloß weil man mal daneben liegt“. Der zweite Platz im Tippspiel ging an Dr. Johannes Laferton, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schwerpunkt Verhaltenstherapie, und der dritte Platz an Dr. Günter Koch, Geschäftsführer und Kanzler der PHB. Das nächste hausinterne Tippspiel startet zur Saison 2019 / 2020 – teilnehmen können alle MitarbeiterInnen und Studierende im Haus der Psychologie.










Die Philosophie der Lebenskunst gehört zu den aktuellen Denkrichtungen, die nicht nur in der Wissenschaft vertreten, sondern auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen werden. In ihr geht es um die Realisierung eines gelungenen, schönen und glücklichen Lebens. Im Metzler-Verlag hat
Dr. Günter Gödde ist psychologischer Psychotherapeut und Ausbildungsleiter in der tiefenpsychologisch fundierten Therapeutenausbildung an der Psychologischen Hochschule Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen.