Selbstbewertungen im Wandel der Zeit

Projektleitung: Prof. Dr. Katrin Rentzsch
Projektlaufzeit: seit 2013

In unserer Forschung zu Selbstbewertungen interessieren uns verschiedene Dimensionen des Selbstwerts, die je nach Domäne (wie berufliche Leistungen oder soziale Kontakte) unterschiedlich hoch ausfallen können. Eine Person kann sich z.B. positiv in der Leistungsdomäne („Ich bin mit meinen beruflichen Leistungen zufrieden“) aber negativ in der sozialen Domäne („Ich fühle mich unwohl im Kontakt mit anderen“) bewerten. Aktuelle Forschung schreibt gerade den domänen-spezifischen Selbstbewertungen eine besondere Rolle für Wohlbefinden, akademische Leistungen, soziale Interaktion und Gesundheit zu. In unserer Forschung interessieren uns Veränderungen in der Person oder der Umwelt, die einen Effekt auf domänen-spezifischen Selbstwert haben bzw. umgekehrt. In diesem Zusammenhang wird die Stabilität und die Entwicklung des domänen-spezifischen Selbstwerts anhand einer eigenen Längsschnittstudie untersucht. Zielgruppe sind Teilnehmende zwischen 15 und 88 Jahren. In dem Längsschnittprojekt wird der Verlauf der Entwicklung von Selbstbewertungen untersucht und welche Faktoren (wie Alter, Gesundheit, Einkommen) diese Entwicklung moderieren.

Literatur

Rentzsch, K., & Schröder-Abé, M. (2018). Stability and change in domain-specific self-esteem and global self-esteem. European Journal of Personality, 32(4), 353-370. doi: 10.1002/per.2167

Kontakt: Katrin Rentzsch | k.rentzsch@phb.de | Tel.: 0176-34465882