M.Sc. Sarah Wyka

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. Stenzel)

„Als Psychotherapeutin macht es mir große Freude gemeinsam mit Menschen zu verstehen, was ihren Belastungen zu Grunde liegt und in der Psychotherapie zusammen an Lösungen zu arbeiten. Am meisten begeistert mich dabei, Menschen in ihrem emotionalen Erleben zu begleiten. Sei es, wenn belastende Gefühle schwer auszuhalten scheinen oder wenn man gemeinsam Fortschritte zelebriert. Mir ist in der psychotherapeutischen Arbeit, bei all der Belastung, die in der Regel zunächst im Vordergrund steht, eine ressourcenorientierte Perspektive und Fokussierung auf die individuellen Stärken sehr wichtig.

Die klinische Arbeit wirft für mich aber auch immer viele Fragen auf, für die wir aus meiner Sicht zum großen Teil noch keine ausreichend wissenschaftlich fundierten Antworten haben. Mein Forschungsinteresse für Psychotherapieforschung und anwendungsnahe Grundlagenforschung begründet sich vor allem in diesem Wunsch nach mehr Wissen, das wir unmittelbar in die klinische Praxis transferieren können. Ich freue mich daher, an der PHB wissenschaftliches und psychotherapeutisches Arbeiten vereinen zu können, und das besonders auch in der Lehre. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich nahezu an den Lippen meines klinischen Professors hing, als ich das erste Mal ausführlich von der posttraumatischen Belastungsstörung und Persönlichkeitsstörungen erfuhr. Schilderungen, die mich noch lange in meiner klinischen Schwerpunktwahl geleitet haben. Es ist mir eine Freude, diese Faszination mit Studierenden teilen zu können.“

 

Kontakt
s.wyka@phb.de
Tel.: 030 – 20 91 66 – 247
Raum 4.20

Sprechstunde nach Vereinbarung

 

Forschungsschwerpunkte

Psychopneumologie

  • Einfluss psychischer Faktoren bei chronischen Lungenerkrankungen
  • Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Menschen mit COPD

Angststörungen

  • Psychotherapie bei Personen mit schwerer Agoraphobie, die aufgrund der Erkrankung ans Haus gebunden sind