Forschungsprojekt: Identifizierung förderlicher und hemmender Faktoren für die Behandlungsaufnahme bei Patientinnen mit Anorexia nervosa: Ein Weg zur wirksamen Sekundärprävention und Prognoseverbesserung

Das Projekt wird an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am UKE Hamburg durchgeführt.

Projektträger: DFG
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Projektlaufzeit: 2018-2021
Projektleitung: Prof. Dr. med. Antje Gumz, Prof. Dr. med. Bernd Löwe

Einen starken Einfluss auf den Krankheitsverlauf bei Anorexia nervosa hat das Intervall zwischen Erkrankungs- und Behandlungsbeginn, d.h. die Dauer der unbehandelten Erkrankung (DUE). Im Vorfeld der Konzeption neuer risikogruppenspezifischer Interventionen wird untersucht, welche Faktoren die Behandlungsaufnahme entscheidend verzögern oder beschleunigen. Aus den Erkenntnissen sollen Empfehlungen für sekundärpräventive Maßnahmen abgeleitet werden. Die Mixed-Method-Studie gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Teilstudien. In der qualitativen Teilstudie 1 werden beeinflussbare Faktoren, die sich förderlich oder hemmend auf die DUE auswirken, ermittelt. In Teilstudie 2 werden diese Einflussfaktoren zu einer Checkliste zusammengefasst und diese wird einer psychometrischen Überprüfung unterzogen. In Teilstudie 3 wird quantitativ mittels Multi-Informant-Ansatz geprüft, wie hoch der Einfluss der Faktoren auf die DUE ist.