Vielfalt der Rechtspsychologie - Putting Science into Practice

Die Rechtspsychologie ist ein angewandtes Feld der Psychologie, das mithilfe empirisch-wissenschaftlicher Methoden Fragestellungen zum menschlichen Erleben und Verhalten innerhalb des Rechtssystems bearbeitet. Beispiele für rechtspsychologische Arbeitsfelder sind die Erstellung psychologischer Gutachten z.B. zur Rückfallprognose von Straftätern oder zur Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen, die Behandlung von (psychisch kranken) Straftätern oder die Polizeipsychologie.

In der Reihe „Vielfalt der Rechtspsychologie – Putting Science Into Practice“ des M.Sc. Rechtspsychologie an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) stellen Expertinnen und Experten der Rechtspsychologie aus ganz Deutschland ihr jeweiliges Arbeitsfeld vor. Dabei wird der wissenschaftliche Erkenntnisstand zum eigenen Arbeitsbereich vorgestellt und anschaulich auf praktische Fragestellungen im rechtlich-psychologischen Alltag bezogen.

Bisherige Veranstaltungen der Reihe:

28.10.2021
Stalking – Erscheinungsformen, Täter und Opfer, Intervention

Prof. Lena Posch
Professorin für Rechtspsychologie an der Hochschule in der Akademie der Polizei Hamburg

22.04.2021
Mission (im)possible?! – Zur Behandlung von Sexualstraftätern

Dr. Martin Schmucker
Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik, Methodenlehre und Rechtspsychologie

19.11.2020
„Lügendetektion – Funktioniert das?“

Prof. Dr. Matthias Gamer
Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Klinische Experimentelle Psychologie

16.01.2020
„Falsche Geständnisse – Warum Menschen Verbrechen gestehen, die sie nicht begangen haben“

Prof. Dr. Volbert
Professorin für Rechtspsychologie an der Psychologische Hochschule Berlin (PHB)

07.11.2019
„Was ist eigentlich ein Psychopath? – Mythos und Realität“

Prof. Dr. Mokros
Leiter des Fachbereichs Persönlichkeits-, Rechtspsychologie und Diagnostik an der Fernuniversität Hagen

23.05.2019
„Sexueller Kindesmissbrauch in digitalen Medien – Phänomenologie, Prävalenz, Prävention von Online Grooming“

Dr. Laura Kuhle
Sexualtherapeutin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité Berlin

07.02.2019
„Messer weg!“ – Polizeilicher Umgang mit psychisch erkrankten Personen im Spannungsfeld zwischen Kommunikation und Zwangsanwendung“

Prof. Dr. Biedermann
Professor an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg

22.11.2018
„Therapieziel: Vermeidung schwerer Straftaten – Ambulante forensische Nachsorge für entlassene Gewalt- und Sexualstraftäter“

Dr. Tatjana Voß
Leiterin der Forensisch-Therapeutischen Ambulanz, Charité Berlin