Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs hat die PHB 2022 gemeinsam mit der National Academy of Education Sciences of Ukraine (NAES) das Projekt HOPE ins Leben gerufen. Ziel des internationale Kooperationsprojekts war es ukrainische Schulpsycholog*innen durch webbasierte Trainings und Supervisionen darin auszubilden, Menschen nach traumatisierenden Erlebnissen psychologisch zu helfen. Die PHB brachte dabei ihre fachliche Expertise in Forschung, Lehre und Praxis ein.
Zum erfolgreichen Abschluss des Projektes trafen sich nun die Beteiligten des Projekts an der PHB zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Hochschulleitung. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit sowie ein Rückblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Monate.
Präsentation der Projektergebnisse
Im Rahmen des Treffens stellten die Projektbeteiligten die zentralen Ergebnisse der Zusammenarbeit vor. Dabei wurden sowohl die inhaltlichen Erfolge als auch die strukturellen und organisatorischen Erfahrungen reflektiert.
Die Evaluation des Projekts HOPE zeigt eine sehr hohe Wirksamkeit: 68,8 % der Teilnehmenden vergaben für die Trainings die Bestnote 10 von 10. 93,5 % berichteten von deutlich verbesserten praktischen Kompetenzen in der psychologischen Unterstützung. Zudem gaben 90,3 % an, ihre Fähigkeiten zur emotionalen Selbstregulation – insbesondere im Umgang mit Belastung, Angst und Erschöpfung – spürbar gestärkt zu haben.
Das Projekt HOPE steht beispielhaft für das Selbstverständnis der PHB, gesellschaftliche Verantwortung aktiv zu übernehmen und wissenschaftliche Expertise in konkrete Hilfe umzusetzen.
Prof. Dr. Johanna Böttcher, Leiterin des Projektes an der PHB, resümiert: „Den Mut und den Willen, den Dr. Vitali Panok und seine Tochter Iryna Panok in HOPE und weit darüber hinaus gezeigt haben, verbunden mit einer klaren Vision und der nötigen Ausdauer, die letztendlich zum Erfolg des Projekts führten, sind sehr inspirierend. Wir sind dankbar dafür, dass sie von Anfang an in der PHB den richtigen institutionellen Partner gesehen haben. Umso mehr freuen wir uns auf zukünftige Projekte.“
Das Abschlussgespräch bot auch Raum für einen gemeinsamen Ausblick: Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen in zukünftige Projekte, Lehrangebote und internationale Kooperationen einfließen, um die nachhaltige Wirkung des Projekts langfristig zu sichern.



