„Wird ihrem institutionellen Anspruch als universitäre Hochschule vollumfänglich gerecht“: PHB bis 2028 reakkreditiert

Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) wurde im Oktober durch den Wissenschaftsrat bis 2028 reakkrediert.  Im Akkreditierungsbericht wurde unter anderem die Vielfalt psychologischer Fachrichtungen, das Forschungsniveau und die Kooperationskultur mit Partneruniversitäten und Institutionen gewürdigt.

 

In dem Bericht des Akkreditierungsausschusses zur Psychologischen Hochschule Berlin heißt es: „Die PHB wird ihrem institutionellen Anspruch als universitäre Hochschule vollumfänglich gerecht. Ihrem Selbstverständnis als praxisorientierte universitäre Hochschule mit einem Fokus insbesondere auf Klinischer Psychologie und Psychotherapie wird in allen Leistungsbereichen überzeugend entsprochen.“

 

Die Gutachter*innen lobten die engen und erfolgreichen Kooperationsbeziehungen mit anderen Universitäten und bezeichneten vor allem die Einbindung der PHB in die Berliner Hochschullandschaft als „beeindruckend“. Der PHB gelinge es insgesamt ein breites Studienangebot in der Psychologie und ihrer Anwendungsbereiche abzubilden: „Es wird gewürdigt, dass die PHB neben ihrem approbationskonformen Studienangebot in der Psychotherapie als eine von wenigen Hochschulen in Deutschland einen Schwerpunkt in Rechtspsychologie anbietet. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass die PHB sowohl psychodynamische als auch verhaltenstherapeutische Studiengänge anbietet, die sowohl in der Lehre als auch in der Forschung der Professorinnen und Professoren stark miteinander verzahnt sind.“ Unter den Studierenden, so der Gutachterbericht weiter, herrsche nach dem vor Ort entstandenen Eindruck eine hohe Zufriedenheit mit dem Studium.

 

Seit 2001 werden private und andere nicht-staatliche Universitäten durch den Wissenschaftsrat akkreditiert. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Qualität von Forschung und Lehre anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entspricht. Die Akkreditierung gilt jeweils für fünf Jahre.