Die Hochschule

Professuren

Prof. Dr. Frank Jacobi

Professur für Klinische Psychologie
(Schwerpunkt Verhaltenstherapie)

Prof. Dr. Frank Jacobi, Dipl.-Psych.
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Frank Jacobi (*1967) studierte Psychologie in Trier und Berlin (1988-1994). Er ist approbierter Psychotherapeut (Verhaltenstherapie), absolvierte ein internationales Master-Programm (European Certificate in Anxiety and Mood Disorders, MSc. in Affective Neuroscience an der Universiteit Maastricht) und promovierte an der Technischen Universität Dresden zum Thema „Kosten-Nutzen-Analyse psychologischer Angstbehandlung“ (2002). Seine Habilitation an der Technischen Universität Dresden zum Thema „Size and burden of mental disorders – a population based perspective“ erfolgte 2008.

Seit 2001 ist er am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden (Direktor: Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen) tätig und leitet dort die Arbeitsgruppe Epidemiologie und Versorgungsforschung. Neben seiner Lehrtätigkeit zu Klinischer Psychologie sowie der Forschungstätigkeit im Bereich psychischer Störungen in der Allgemeinbevölkerung – u.a. aktuell Leitung der bundesweiten „DEGS-Zusatzuntersuchung psychische Gesundheit“ (Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut) – arbeitet er im Bereich der Psychotherapieforschung.

Von Beginn seiner psychotherapeutischen Ausbildung an verfolgt er einen „scientist-practitioner“-Ansatz, bei dem sich Forschungs- und regelmäßige therapeutische Tätigkeit (seit 1995: Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Psychologie, Niederlassung in eigener Praxis, Therapeut an der Institutsambulanz für Psychotherapie (IAP) der TU Dresden) ergänzen.

Zum Wintersemester 2010/2011 nahm Frank Jacobi einen Ruf als Professor für Klinische Psychologie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) an der Psychologischen Hochschule Berlin an, ist aber nach wie vor auch an der TU Dresden tätig. Er ist Prorektor der Psychologischen Hochschule Berlin.

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Professur für Lebenslanges Lernen

Prof. Dr. Siegfried Preiser, Dipl.-Psych.
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Prof. Dr. Siegfried Preiser ist Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin.

Siegfried Preiser (*1943) studierte Psychologie an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Freiburg im Breisgau. Er promovierte 1970 an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Thema „Autoritätsverhältnisse und Konflikte im Familienleben“ und  habilitierte sich mit dem Thema „Kontrolle und engagiertes Handeln“. Von 1974 bis 2011 war er Professor für Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und  Leiter der dortigen Arbeitseinheit „Lebenslanges Lernen“. Er ist Koordinator des Expertenbeirats „Prävention von Gewalt, Rechtsextremismus und interkulturellen Konflikten“, der von der Sektion Politische Psychologie berufen wurde und nunmehr an der Psychologischen Hochschule Berlin angesiedelt ist.

Er ist weiterhin:

  • Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sektion
    Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen

  • Stellvertretender Vorsitzender der Walter Jacobsen-Gesellschaft für politische Bildung und politische Psychologie

  • Kuratoriumsmitglied des Forschungsfonds Psychologie der politischen Bildungsarbeit

  • Kooperierender Herausgeber der Zeitschrift für Politische Psychologie

  • Mitherausgeber und Mitbegründer der neuen Fachzeitschrift "Politische Psychologie/ Journal of Political Psychology“

  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift Report Psychologie für den fachwissenschaftlichen Teil

  • Mitglied im RKW-Fachbeirat für die online-Plattform „www.perso-net.de“

Ausgewählte Literatur

Krämer, M., Preiser, S. & Brusdeylins, K. (Hrsg.). (2011). Psychologiedidaktik und Evaluation VIII. Aachen: Shaker.

Imhof, M. unter Mitarbeit von H.-P. Langfeldt, S. Preiser, E. Souvignier & F. Borsch (2010). Psychologie für Lehramtsstudierende. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Preiser, S. (2009). Pädagogische Psychologie: Psychologische Grundlagen von Erziehung und Unterricht. Mit Beiträgen von Markus Dresel, Andreas Gold, Margarete Imhof, Hans-Peter Langfeldt, Dieter Schmidt, Heidrun Stöger und Albert Ziegler (2. Aufl.). Weinheim: Juventa.

Krämer, M., Preiser S. & Brusdeylins, K. (Hrsg.). (2009). Psychologiedidaktik und Evaluation VII. Aachen: Shaker.

Preiser, S. & Buchholz, N. (2008). Kreativität. Ein Trainingsprogramm für Alltag und Beruf (3. Aufl.). Heidelberg: Asanger.

>> Zur kompletten Literaturliste (PDF)
>> Aktuelle Projekte (PDF)
>> Aktuelle Publikationen 2011 (PDF)

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Professur für Klinische Psychologie
(Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
)

Prof. Dr. Kirsten von Sydow, Dipl.-Psych.
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Kirsten von Sydow studierte an der Universität Bonn Psychologie (Diplom) und promovierte dort (Dr. phil.) zum Thema „Psychosexuelle Entwicklung im Lebenslauf. Eine biographische Studie bei Frauen der Geburtsjahrgänge 1895-1936“. Ihre Habilitation erfolgte an der Universität Hamburg zum Thema „Sexualität und Bindung“. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten verschiedener Universitäten (Bonn, Augsburg, LMU München, Gießen) und am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München) und erhielt ein DFG-Habilitationsstipendium gefördertes Forschungsprojekt zum Thema „Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft“.

Als Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit tiefenpsychologisch fundierter (erworben an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Gießen) und systemischer Orientierung (Institut für Familientherapie Weinheim) ist sie „scientist-practitioner“ und orientiert an der Psychotherapieforschung. Sie ist stellvertretendes Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (seit 2004).

Forschungsschwerpunkte: Psychotherapieforschung, Paar- und Familientherapie, Bindungstheorie, psychosexuelle Entwicklung im Lebenslauf und Sexualstörungen, Partnerschaft(sprobleme), Elternschaft, psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe, Altern/Gerontologie und Substanzkonsumstörungen.

Zum Wintersemester 2010/11 nahm Kirsten von Sydow einen Ruf als Professorin für Klinische Psychologie (Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Therapie) an der Psychologischen Hochschule Berlin an, ist daneben aber nach wie vor auch als Psychotherapeutin in eigener Praxis in Hamburg tätig.

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