Prof. Dr. Renate Volbert

Professur für Rechtspsychologie

 

Dr.Renate VOLBERT

 

Kontakt:

r.volbert@psychologische-hochschule.de

 

 

Mehr Informationen zur Person

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Beurteilung der Glaubhaftigkeit von Aussagen
  • Suggestion
  • Sekundäre Viktimisierung
  • Geständisverhalten

 

 

 

Ausgewählte Publikationen:

Volbert, R. & Steller, M. (2014). Is this testimony truthful, fabricated, or based on false memory? Credibility assessment 25 years after Steller and Köhnken (1989). European Psychologist, 19, 207-220.

 

Volbert, R. (2014). Zur Entstehung von Pseudoerinnerungen. Psychotherapie im Dialog, 14(1), 82-85.

 

Volbert, R. & May, L. (2016). Falsche Geständnisse in polizeilichen Vernehmungen – Vernehmungsfehler oder immanente Gefahr? Recht & Psychiatrie, 34, 4-10.

 

Volbert, R. & Lau, S. (2013). Unspezifität des autobiographischen Gedächtnisses bei Depressiven – Konsequenzen für die Aussagequalität. Praxis der Rechtspsychologie,23, 54-71.

 

Volbert, R. & Dahle, K.-P. (2010) Forensisch-psychologische Diagnostik im Strafverfahren. Göttingen: Hogrefe.

 

Volbert, R. & Steller, M. (Hrsg.) (2008). Handbuch der Rechtspsychologie (Reihe: Handbuch der Psychologie, Bd. 9). Göttingen: Hogrefe.

 

Ausführliche Publikationsliste

 

 

 

 

 

Volbert_Vortrag„Die Rechtspsychologie ist ein Gebiet, in dem man Wissen aus ganz unterschiedlichen psychologischen Grundlagenfächern auf anwendungsbezogene Fragen beziehen muss. Es geht natürlich einerseits um Wahrnehmung und Erinnerung, es geht aber auch in hohem Maße um Kommunikation und Beeinflussung, aber auch entwicklungspsychologische und klinische Fragestellungen sind tangiert. Nach wie vor finde ich, dass ich in einem ausgesprochenen spannenden Bereich tätig bin. Ich erlebe auch die Verbindung von Forschung und Praxis als großen Gewinn. Das gibt mir die Möglichkeit, Forschungsfragestellungen so zu formulieren, dass ein klarer Bezug zu tatsächlichen Problemen in der Praxis gegeben ist“.

 

 

Schon in der Vergangenheit habe ich viele junge Kollegen und Kolleginnen im Rahmen der föderativen Weiterbildung zum Fachpsychologen/in für Rechtspsychologie in der Funktion als Dozentin, Supervisorin, Beraterin und Prüferin ein kürzeres oder längeres Stück begleitet. Dadurch – und natürlich auch durch meine eigene Sachverständigentätigkeit – habe ich ein Bild davon entwickelt, welches Wissen und welche Unterstützung man auf jeden Fall braucht und auf welche möglichen Schwierigkeiten und Fehler man am besten möglichst frühzeitig hingewiesen werden sollte. Vor diesem Hintergrund stellt die Aufgabe, an der PHB einen Studiengang Rechtspsychologie aufzubauen, für mich eine spannende Herausforderung dar. Mein erstes Ziel ist es natürlich, den Studiengang Rechtspsychologie so zu etablieren, dass eine praxisbezogene rechtspsychologische Weiterbildung auf hohem wissenschaftlichem Niveau angeboten werden kann. Mittelfristig würde ich mir wünschen, dass wir durch die Kooperation von Familienpsychologie und Rechtspsychologie, für die die PHB ja beste Voraussetzungen liefert, neue Forschung im Bereich der familienrechtlichen Begutachtung initiieren können. Obwohl in der Praxis die familienrechtliche Begutachtung einen großen Anteil der rechtspsychologischen Gutachtertätigkeit ausmacht, hat es in den letzten Jahren in diesem Bereich kaum empirische Forschung gegeben. Und wenn man die Qualität familienrechtlicher Begutachtung verbessern will, muss der Praxis mehr empirisch begründetes Wissen zur Verfügung gestellt werden.“