Apr
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TP zum Anfassen: „Messen und Trainieren therapeutischer Beziehungskompetenzen“ mit Prof. Antje Gumz

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Therapeut:innen unterscheiden sich in ihrer Kompetenz, erfolgreich zu behandeln. Aktuell weist die Evidenz zur Erklärung dieses Therapeuteneffekts vorrangig auf die Bedeutung sogenannter förderlicher interpersoneller Fähigkeiten (FIS). Hiermit gemeint sind Qualitäten wie Empathie und emotionale Ausdrucksfähigkeit, über die ein/e Therapeut/in allgemein, über verschiedene Patient:innen hinweg verfügt. FIS sind entscheidend dafür, mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung (Alliance Ruptures) erfolgreich umgehen zu können.

Professorin Gumz stellt an der Psychologischen Hochschule Berlin entwickelte innovative Methoden und durchgeführte Forschungen zum Thema vor. Dabei konzentriert sie sich auf das Allianzfokussierte Training mittels Videoaufzeichnungen, Rollenspielen und Achtsamkeitsübungen sowie auf die FIS-Übung. In dieser Übung reagieren Teilnehmende verbal auf herausfordernde Äußerungen von Patient:innen, die in Videoclips nachgespielt wurden. Besprochen werden auch Ergebnisse einer Studie, in der Therapeut:innen aller Richtlinienverfahren befragt wurden, wie sie über ihren Umgang mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung und ihren persönlichen Anteil an deren Entstehung (aufgrund eigener Beziehungserfahrungen) reflektieren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und besonders auch an Psychologinnen und Psychologen, die bislang zu wenig über die TP gehört haben oder vor der Entscheidung für eines der Richtlinienverfahren stehen.

Der Vortrag findet webbasiert über Zoom statt. Im Anschluss folgt ein Infoabend zur studienintegrierten Psychotherapieausbildung in TP an der PHB. Die Anmeldung für beide Veranstaltungen ist über das folgende Formular möglich. Sie erhalten die Logindaten dann per Email – sie sind für beide Veranstaltungsteile gleich.

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