Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zum Anfassen: Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung – Chance oder Sackgasse?

Veranstaltungsdetails

  • Datum:
  • Ort: Psychologische Hochschule Berlin (PHB)
  • Am Köllnischen Park 2
  • 10179 Berlin
  • Anmeldung: kontakt@psychologische-hochschule.de
Prof. A. Gumz

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sind häufig und ein Anzeichen für das Verstricktsein von Therapeut und Patient in ein sogenanntes Enactment. Der gelingende Umgang mit ihnen ist ein zentraler Wirkmechanismus von Psychotherapie und Voraussetzung für den Therapieerfolg. Jedoch fällt es Therapeuten häufig schwer, eine Spannung ausreichend wahrzunehmen und konstruktiv zu besprechen und oft setzen sie das Verstricktsein fälschlicherweise gleich mit therapeutischer Inkompetenz. Antje Gumz wird in einem kurzen Vortrag typische Anzeichen von Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sowie geeignete Techniken für einen konstruktiven Umgang damit vorstellen. Sie wird über ein an der Psychologischen Hochschule Berlin erprobtes innovatives Ausbildungs- und Supervisionskonzept, sowie über ein Forschungsprojekt zum Messen therapeutischer Fähigkeiten im Umgang mit Spannungen und Krisen berichten.

Dr. G. Gödde

Anschließend werden Prof. Antje Gumz und Dr. Günter Gödde die Inhalte gemeinsam mit Ihnen diskutieren und anhand ihrer persönlichen Erfahrungen berichten, warum sich Therapeuten für die TP als Verfahren entscheiden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und besonders auch an Psychologinnen und Psychologen, die bislang zu wenig über die TP gehört haben oder vor der Entscheidung für eines der Richtlinienverfahren stehen.

Im Anschluss findet um 18.00 Uhr ein Infoabend zur studienintegrierten Psychotherapieausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie statt.