Dez
17

Öffentliche Vorlesung • Prof. Timo Storck: „Die psychoanalytische Selbstpsychologie“

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Zum bereits siebten Mal bietet Prof. Timo Storck im Wintersemester eine Ausgabe seiner öffentlichen Vorlesung „Grundelemente psychodynamischen Denkens“ an. In diesem Semester geht es dabei um die Konzepte von „Ich“ und „Selbst“.

Prof. Dr. Timo Storck

Im dritten Teil der Vorlesungsreihe geht es um die „Schulrichtung“ der psychoanalytischen Selbstpsychologie (verbunden mit den Namen Heinz Kohut oder Peter Ornstein). Es erfolgt eine Kritik der besetzungstheoretischen Konzeption des Narzissmus bei Freud anhand des Vorschlags einer eigenständigen Entwicklungslinie des Narzissmus durch Kohut. Hier werden Konzepte wie „infantiles Größenselbst“ oder „idealisierte Eltern-Imago“ erörtert. Die Einflüsse der Selbstpsychologie auf die relationale Psychoanalyse werden ebenso diskutiert wie die Rolle des Selbst in der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie. Ein Fallbeispiel soll das Dargestellte veranschaulichen.

 

Weitere Themen der Vorlesungsreihe werden sein:

Pro Semester nimmt Prof. Timo Storck in seiner Vorlesung ein Konzept psychodynamischen Denkens in den Blick. Dabei nimmt er eine kritische konzeptgeschichtliche Darstellung vor, welche die Linie wichtiger Weiterentwicklungen seit Freud nachzeichnet und prüft. Das liefert nicht nur eine Prüfung zeitgenössischer Relevanz einzelner Konzepte (die so sukzessive im konzeptuellen Zusammenhang gesehen werden können), sondern ermöglicht auch die Thematisierung von Fragen nach den Bezügen zu anderen psychotherapeutischen Richtungen und zur wissenschaftlichen Interdisziplinarität.

Die Vorlesungsreihe ist Teil des Masterstudiengangs Psychologie und offen für Besucher, die gern in das Psychologiestudium hineinschnuppern oder die Hochschule kennenlernen wollen. Auch alle, die sich für das Thema interessieren, sind herzlich willkommen!

Details:

Termin
Standort
Psychologische Hochschule Berlin
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin