Studium

Studiengänge an der Psychologischen Hochschule Berlin

Psychotherapie (Verhaltenstherapie)
Psychotherapie (Tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie)

Ab sofort steht die Studiengangsbroschüre auch als Download (PDF) zur Verfügung. Eine Bewerbung für das Studium ist laufend möglich.

Möchten Sie gern automatisch informiert werden, wenn ein für Sie interessanter neuer Weiterbildungsstudiengang entsteht, so haben Sie die Möglichkeit Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ' ); // ]]> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. /Ihre Kontaktdaten zu hinterlegen. Bitte geben Sie dabei auch den Themenbereich an, der Sie interessiert.

Sechs gute Gründe für die Psychologische Hochschule Berlin (PHB)

Leitwissenschaft: Psychologie
Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) ist auf Themen der Psychologie und ihrer Anwendungsgebiete fokussiert. Die PHB geht ihre Fragestellungen gleichermaßen wissenschaftlich wie berufspraktisch an. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal ist die Psychologische Hochschule Berlin die einzige Hochschule in Deutschland, die in ihrer Gesamtheit alle Studien- und Forschungsthemen an der Psychologie als Leitwissenschaft ausrichtet.
Wie bei den Technischen und Medizinischen Hochschulen geht die Neugründung vom Grundgedanken der um eine Leitwissenschaft gruppierten Anwendungswissenschaften aus. In einer gemeinsamen Lehr- und Forschungseinrichtung finden sie sich  zusammen, um synergetisch zu einer qualitativen Verbesserung der be­ruflichen Qualifikationen, aber auch der Forschung zu führen.
In der PHB werden psychologische Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung auf pädagogische Prozesse angewandt. Im Ergebnis eines solchen Konzeptes werden eine brei­tere Streuung der individuellen Kompetenzprofile und eine höhere Kompetenz bei der selbständigen Aneignung neuer Erfahrungs- und Arbeitsbereiche erreicht.

Spezialqualifikationen für Psychologen - Kompetenzen für ein modernes Berufsbild
Ausweitung und Ausdifferenzierung des Berufsfeldes seit den achtziger Jahren blieben nicht ohne Rückwir­kungen auf die Qualifikationsanforderungen. PsychologInnen sehen sich heute mit Forderungen nach speziellen, auch auf neue Aufgaben bezogenen Kompetenzen konfrontiert. Ein Diplom- oder Masterabschluss qualifiziert BerufsanfängerInnen längst nicht mehr für den gesamten Bereich der angewandten Psychologie.
Am weitesten ist die Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Bereich der Psychotherapie voran ge­schritten. Dort schließt sich an das Studium eine komplette zweite Berufsausbildung an, die mit einer Approbation abgeschlossen wird. Und auch damit noch nicht genug, benötigt man für bestimmte Behandlungsmethoden oder Patientengruppen innerhalb des Systems der Gesetzlichen Krankenversorgung darüber hinaus zusätzliche Wei­terbildung.
Auch in anderen Anwendungsfeldern ist die zunehmende Regelung psychologischer Tätigkeitsfelder unübersehbar. In der Verkehrspsychologie wurden bereits – wenn auch noch niedrig angesetzte – Qualifikationsanforderungen an die psychologischen GutachterInnen in der „Fahrerlaubnis­verordnung“ formuliert. In der Rechtspsychologie gibt es zwar noch keine speziellen Gesetze oder Verordnungen, die die Qualifikation der Gutachter und Psychothera­peuten regeln, der Ruf nach klaren und verlässlichen Qualifikationsstandards der hier tätigen Personen ist aber bei jedem neuen Skandal über rückfällige Sexualstraftäter oder nicht rechtzeitig identifizierte Amokläufer deutlich zu vernehmen und wird über kurz oder lang zwangsläufig zu entsprechenden Regelungen führen.
In wieder anderen Bereichen stehen zwar keine gesetzlichen Regelungen vor der Tür, doch überall werden von Patienten, Auftraggebern und Arbeitgebern mehr und mehr kontextspezifische psychologische Kompetenzen erwartet, wie sie ein Studium Generale der Psychologie nicht ausreichend vermitteln kann. Das gilt für die Wirt­schaftspsychologie und die Schulpsychologie ebenso wie für Beratung, Mediation, Coaching oder Supervision. In den meisten dieser Bereiche werden neben psycholo­gischen auch „Feldkompetenzen“ gebraucht: betriebswirtschaftliche, pädagogische, juristische oder organisationale Kenntnisse.

Die Psychologische Hochschule Berlin stellt die Weiterbildung in angewandter Psychologie auf ein wissenschaftli­ches Fundament. Sie tut dies im Di­alog mit Einrichtungen und Personen der jeweiligen Praxisfelder, um die Wissen­schaft, die allzu oft in unfruchtbaren Detail- und Grundsatzdebatten gefangen ist, mit den in der Praxis erforderlichen Fragestellungen zu konfrontieren und so auch zu beleben. Die Studienangebote der PHB richten sich an PsychologInnen, die bereits einen ersten Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie erworben haben und zur Erweiterung ihrer beruflichen Qualifikation umfassendere Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben wollen.

Moderne Lehrkonzepte
Professoren und Dozenten der PHB verkörpern das Bild des scientist-practitioner, des wissenschaft­lich ausgebildeten Berufspraktikers oder – anders akzentuiert – des berufspraktisch erfahrenen Wissenschaftlers, der jederzeit in der Lage ist, auf der Basis seiner prak­tischen Kompetenzen in seinem jeweiligen Tätigkeitsfeld wissenschaftliche Metho­den zur Forschung, Evaluation oder Qualitätssicherung einzusetzen.
Auch das Studium an der PHB folgt diesem Leitbild, weil das so skizzierte Kompetenzprofil alle für die Herausforderungen der Zukunft optimal vorbereiteten PsychologInnen und in besonderer Weise die künftigen Führungskräfte auszeichnet.

Angebote für lebenslanges und berufsbegleitendes Lernen
In einer Zeit sich immer schneller verändernder Rahmenbedingungen für die berufli­che Tätigkeit ist lebenslanges Lernen für eine erfolgreiche Karriere wichtiger denn je. Weiterbildungsstudiengänge werden künftig noch viel öfter nach einigen Jahren der Berufspraxis oder auch parallel zu ihr nachgefragt werden. Gleichzeitig möchte die PHB Angebote machen, die der Lebenswirklichkeit ihrer Studierenden - Familie, Kinder, Beruf - Rechnung trägt.
Studierende finden deshalb Lehrangebote vor, die insbesondere an den Wochenenden oder in Blockphasen durchgeführt werden. Auch Blended Learning (integriertes Lernen mit Präsenzveranstaltungen und Fernstudiums- bzw. e-learning-Komponenten) wird in den Studiengängen eine Rolle spielen. Im Studien- und Ausbildungsgang Psychotherapie kann die Verteilung der einzelnen Studien- und Ausbildungsinhalte in den praktischen Phasen wesentlich selbst gestaltet werden.

Im Studiengang Psychotherapie sind praktische Tätigkeit und praktische Ausbildung in das wissenschaftliche Studium integriert. Bei den für die Zukunft geplanten weiteren Studiengängen wird ebenfalls eine Integration mit berufspraktischen Erfahrungen und ggf. auch eine berufsbegleitende Variante vorgesehen.

Ressourcenorientierung und Selbststeuerung
Jede Entwicklung geht auch im wissenschaftlichen Bereich von den eigenen Ressourcen aus. Die Lehrkonzeption der PHB berücksichtigt die indivi­duellen Voraussetzungen, die Ressourcen und Entwicklungsbedarfe der Lernenden, erlaubt ihnen einen eigenen Weg zur Erlangung von Kenntnissen und ermöglicht ihnen auch eine Vielzahl von eigenen, nicht detailliert im Vorhinein vorgegebenen Lernzielen zu erreichen.

Forschung
Die zentrale Erweiterung gegenüber herkömmlichen anwendungsbezogenen Weiterbildungen wie z.B. der zum Psychologischen Psychotherapeuten besteht in der kontinuierlichen ergänzenden wissenschaftlichen Ausbildung und Forschungspraxis, etwa in an der PHB durchgeführten Forschungsprojekten und in der Erarbeitung eines eigenen Masterprojekts. Zudem werden regelmäßig akademische Kompetenzen vermittelt und trainiert, sowie die Vernetzung in der scientific community gefördert. Neben dem „MSc.“-Titel kann dies auch durch weitere Aktivitäten dokumentiert werden (z.B. Publikationen, Kongressbeiträge).

Für die Studierenden, die promovieren oder eine wissenschaftliche Karriere weiterverfolgen möchten, kann das PHB-Studium ein ausgezeichnetes Sprungbrett darstellen. Die Möglichkeit für Studierende, während des PHB-Studiums in Kooperation an einer Universität zu promovieren, wird die PHB unterstützen. Private Hochschulen können ein Promotionsrecht erstmalig 5 Jahre nach Gründung der Einrichtung erlangen.

Berufschancen für Absolventen

Betrachtet man die Anzahl der jährlichen Ausbildungsabsolventen im Vergleich zu den aktuell praktizierenden Psychotherapeuten, so reichen die Berufsanwärter ge­rade eben dazu aus, die aus dem Berufsleben ausscheidenden Psychotherapeuten zu ersetzen. Der Nachwuchsbedarf wird nur knapp gedeckt, die Berufsaussichten sind für alle ausgebildeten psychologischen Psychotherapeuten günstig. Welche konkreten Arbeitsmöglichkeiten offen stehen, wird allerdings in Zukunft mehr denn je von zusätzlich nachgewiesenen Qualifikationen abhängen.

AbsolventInnen der PHB erweitern durch ihre wissenschaftliche und praktische Qua­lifikation das Spektrum ihrer möglichen Tätigkeitsbereiche über die psychothera­peutische Tätigkeit in Kliniken oder eigener Praxis hinaus. Durch die Ergänzung der psychotherapeutischen Qualifikation mit wissenschaftlichen Kompetenzen erlangen die AbsolventInnen der PHB einen Ausbildungsstand, der sie für beinahe jedes denkbare klinische Aufgabenfeld zu begehrten MitarbeiterInnen macht.

Wer eine wissenschaftlich fundierte und an der Praxis orientierte Ausbildung mitbringt, wird im Gesundheitssystem der Zukunft, in Deutschland und in Europa beste Chancen haben. Die Kostenträger des Gesundheitswesens fordern zunehmend die Evaluation von Leistungen, sowie erhöhte Anforderungen an Qualitätssicherung all­gemein. Dazu bedarf es besonders qualifizierter Fachleute, die einerseits die Kom­petenzen der Leistungserbringer im Gesundheitswesen mitbringen und andererseits über das wissenschaftliche Handwerkszeug verfügen, die Qualitätssicherungssys­teme zu implementieren und fortzuentwickeln. Dieses Kompetenzprofil für Leitungs­aufgaben im Gesundheitssystem, z. B. in Kliniken oder Medizinischen Versorgungs­zentren, erwerben die Absolventen des Masterstudiengangs Psychotherapie.

Daneben steht außer Frage, dass in der Zukunft viele niedergelassene Psychothera­peutInnen gebraucht werden. Das gilt selbst, wenn die Niederlassungsbeschränkungen auf Dauer erhalten bleiben und die Zahl der Praxisplätze nicht erhöht würde. Grund dafür ist das mit über 50 Jahren relativ hohe Durchschnittsalter der Niedergelassenen. Daneben gewinnt in der ambulanten Versorgung das „Medizinische Versorgungszentrum (MVZ)“ an Be­deutung. MVZs entstehen vor allem dadurch, dass Klinikkonzerne oder andere Trä­ger der Gesundheitsversorgung Zulassungen aufkaufen und zur Leistungserbringung Ärzte und Psychotherapeuten anstellen. Auf diese Weise nimmt die Zahl der freien Niederlassungsplätze ab und die Zahl der Anstellungsverhältnisse wächst. Wann oder ob überhaupt diese Bewegung hin zum Anstellungsverhältnis in der ambulanten Versorgung schwächer werden wird, ist nicht absehbar.