Prof. Dr. Siegfried Preiser, Dipl.-Psych.

Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin und Professur für Lebenslanges Lernen

 

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Prof. Dr. Siegfried Preiser

 

 

„Meine heterogenen Interessen haben verhindert, zum spezialisierten Experten in einer bestimmten Domäne zu werden. Aber so bin ich auch der Gefahr des Fachidiotentums entkommen. Mit Kreativität war ich im Studium nur am Rande in Berührung gekommen. Als dann die Aufgabe anstand, „Erträge der Forschung“ zu Kreativität zusammenzutragen, habe ich mich in das Thema hineingearbeitet – dann hat es mich nicht mehr losgelassen. Es hat mich in Kindergärten, Schulen, Kliniken, Behörden und Betriebe geführt, aber auch nach Senegal, Ägypten und China. Das Interesse an Politischer Psychologie, politischer Sozialisation und an Fragen der Gerechtigkeit wuchs mit dem Älterwerden meiner Kinder. Schließlich kommt meine pädagogische Motivation bei den Themen der Kreativitätsförderung, der politischen Bildung, der Friedenserziehung und generell der Fort- und Weiterbildung und des lebenslangen Lernens zum Tragen. Dies hat mich letztlich für meine gegenwärtige Position als Rektor an der Psychologischen Hochschule Berlin vorbereitet.

 

Fasziniert hat mich die Möglichkeit an der PHB, einerseits eine Hochschule mit hoher Autonomie zu leiten und andererseits über den psychologischen Berufsverband Kontakte zu allen Anwendungsfeldern der Psychologie haben zu können. Für mich war die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung, praktischer Umsetzung und deren Evaluation immer wichtig. Ich wünsche mir, dass unsere Studierenden aus dem gleichen Interesse heraus zu uns kommen und dass sie dann noch mehr von dieser Motivation und den dazu gehörenden Kompetenzen in ihr Berufsleben mitnehmen.

 

Zu meinen Aufgaben als Rektor der PHB gehören die kooperative Gestaltung von Studiengängen und Studienordnungen, die Leitung von Berufungsverfahren und die Kontakte zu Politik und Verwaltung, zu Wissenschafts- und Praxisorganisationen aufzubauen udn zu pflegen. Vieles muss einfach gemacht werden, auch das Bürokratische und Formale. Aber alles erweitert meinen Horizont – und das hält vital und macht hoffentlich weise. Ich würde gerne neben und nach der institutionellen Aufbauarbeit weiterhin wissenschaftlich arbeiten, über die Bilanzierung und den gesellschaftlichen Transfer bisheriger Erkenntnisse hinaus. Es gibt noch so viel Interessantes zu erforschen.“