Prof. Dr. Klaus A. Schneewind

Professur für Psychologie und Psychotherapie der Familie

 

Schneewind_Portrait

 

Kontakt:

k.schneewind@psychologische-hochschule.de

 

 

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Publikationsliste

 

 

 

 

 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte:

  • Paar- und Familienpsychologie
  • Eltern-Kind-Beziehungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Persönlichkeitspsychologie
  • Transplantationspsychologie – Lebendspende von Organen

 

 

Aktuelle Forschungsberichte:

Christian Reeb & Klaus A. Schneewind:

Eine Untersuchung Adaptiver Strategien zur Bewältigung von Anforderungen aus der Vereinbarkeit und Balance von Familie und Beruf: Ein Cluster-analytischer Ansatz

 

 

 

„Mit 16 Jahren hatte ich – wie auch meine Klassenkameraden – auf dem Gymnasium eine umfänglichere Hausarbeit zu schreiben. Die Themenwahl war frei. Ich entschied mich, – aus welchen Gründen auch immer – über das Buch „Kleine Charakterkunde“ von Hubert Rohracher, dem damaligen Ordinarius für Psychologie an der Universität Wien, zu schreiben. In der Klasse musste die Arbeit vorgestellt und diskutiert werden. Seitdem war ich in der Klasse „der Psychologe“. Nach dem Abitur habe ich dann an der Universität Erlangen mit dem Psychologiestudium begonnen, was ich bis heute nicht bereut habe.

 

schneewind_antrittsvorlesung
Antrittsvorlesung PHB

Ich habe mich in meiner beruflichen Laufbahn intensiv mit Fragen der Persönlichkeitspsychologie – insbesondere mit der Persönlichkeitsentwicklung – beschäftigt. In diesem Zusammenhang lag es nahe, sich genauer anzuschauen, in welchen Kontexten sich eine Person entwickelt und welche Prozesse dabei eine Rolle spielen. Von da an war der Weg zur Familie und damit zur Familienpsychologie nicht mehr weit. Ich finde es faszinierend, im „System Familie“ die wechselseitigen Beziehungs- und Beeinflussungsprozesse der Familienmitglieder im zeitlichen Verlauf zu studieren, um daraus Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung gelingender Beziehungsprozesse ableiten und anwenden zu können.

 

Ich hatte das Glück, nach dem Abschluss meines Studiums eine Assistentenstelle angeboten zu bekommen. Auf diese Weise bin ich mit den Anforderungen aber auch Annehmlichkeiten der akademischen Welt vertraut geworden. Ich habe dabei für mich herausgefunden, dass ich mich ebenso gerne in der Lehre engagiere wie auch von Forschungsfragen faszinieren lasse. Die PHB ist eine noch junge Einrichtung, die in den letzten vier Jahren enorme Fortschritte in Richtung einer wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Hochschule im Universitätsrang gemacht hat. Ich freue mich über die Etablierung des grundständigen Masterstudiums (mit klinisch psychologischer Akzentsetzung) und die Planung des Bachelorstudiengangs. So erhält das Konzept einer Ausbildung im Sinne einer wissenschaftlich fundierten Anwendungspraxis ein breiteres Fundament.“