Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier

Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie und störungsspezifische schulenübergreifende Verfahren)

 

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Kontakt:

e-l.brakemeier@psychologische-hochschule.de

 

 

Mehr Informationen zur Person

 

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Störungsschwerpunkt: (Chronische) Depression, Psychotherapieschwerpunkt: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP), Interpersonelle Psychotherapie (IPT) sowie weitere schulenübergreifende Verfahren
  • Optimierung von Psychotherapien, insbesondere für die Patienten, welche auf die traditionellen evidenzbasierten Verfahren nicht ansprechen
  • Entwicklung , Implementierung und Evaluation (stationärer) innovativer Psychotherapiekonzepte im Sinne von stepped-care Konzepten
  • Internet-Therapien (insb. zur poststationären Behandlung)
  • Untersuchung von Nebenwirkungen und Risiken der Psychotherapie
  • Differentielle Indikation (Vergleich Verhaltenstherapie mit tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie): What works for whom – and how and why?
  • Forschung zum Wohlbefinden, der Arbeitszufriedenheit und Burnout Symptomen von Therapeuten bzw. stationären Behandlungsteams
  • Stimulationsforschung (Optimierung der Elektrokonvulsionstherapie und der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation)

 

Aktuelle Forschungsprojekte

 

 

 

Ausgewählte Publikationen:

Brakemeier, E. L., Radtke, M. Engel, V., Zimmermann, J., Tuschen-Caffier, B.,  Schramm, E., Hautzinger, M., Berger, M., Normann, C. (2015). Overcoming treatment-resistance in chronic depression: Outcome and feasibility of the Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy as an inpatient treatment program. Psychotherapy and Psychosomatics, 84, 51–56.

Abstract – PDF kann per e-mail angefordert werden

 

Brakemeier, E. L., Merkl, A., Wilbertz, G., Quante, A., Regen., F., Bührsch, N., van Hall, F., Kischkel, E., Danker-Hopfe, H., Heuser, I., Kathmann, N., Bajbouj, M. (2014). Continuation treatment after electroconvulsive therapy in patients with unipolar depression. Biological Psychiatry, 76(3), 194–202.
Abstract – PDF kann per e-mail angefordert werden

 

Jäger, A. M. & Brakemeier, E. L. (2014). Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy als schulenübergreifende Psychotherapie der chronischen Depression. In: G. Jacob & E. L. Brakemeier (Hrsg.). Themenheft: Schulenübergreifende Ansätze in der Psychotherapie – State of the Art. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 43 (4), 259–269.
Abstract – PDF kann per e-mail angefordert werden

 

Brakemeier, E. L. & Frase, L. (2012). Interpersonal Psychotherapy (IPT) in major depressive disorders. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci, 262(2), 117–21.

Abstract – PDF kann per e-mail angefordert werden

 

Brakemeier, E. L. & Normann C. (2012). Praxisbuch CBASP. Behandlung chronischer Depression. Weinheim: Beltz.
Flyer

 

Ausführliche Publikationsliste

 

 

 

 

 

„Als Kind wollte ich unbedingt Flötistin in einem BrakemeierSymphonieorchester werden, weshalb ich zunächst auch Musik studiert habe – allerdings habe ich bereits in der Schulzeit Bücher über Menschen mit psychischen Problemen verschlungen. Ein sehr psychologisch ausgerichtetes Fach – Erziehungswissenschaften – hat mein Interesse an der Psychologie weiter  geschürt. 

 

Die Motivation für den Versuch, Professorin zu werden, ist während meiner 6-jährigen Zeit als Psychologin an einer Uniklinik entstanden. Dort galt es tagtäglich, der Trias aus Patientenversorgung, Forschung und Lehre gerecht zu werden. Da ca. 80% meiner Zeit in der Patientenversorgung aufging, kamen Forschung und Lehre zu kurz, was ich zunehmend bedauert habe. So sah ich in einer Professur eine wunderbare Möglichkeit, meine Kapazitäten gerechter verteilen zu können. Ich verspüre eine hohe intrinsische Motivation für die Forschung und gebe nach der langjährigen Erfahrung in der Praxis mein Wissen auch sehr gerne an andere Menschen weiter.

 

Beworben habe ich mich an der PHB, weil mich der ‚scientist practitioner’ Ansatz zu 100% überzeugt und anspricht. Sehr gerne verbinde ich die praktische Arbeit einer Psychotherapeutin mit der Forschung und der Lehre. Auch wenn die PHB als noch kleine private Hochschule nicht ganz die Möglichkeiten großer staatlicher Universitäten bieten kann, so kann ich doch eindeutig die Vorteile dieser jungen Universität sehen. Aus meiner Sicht gehören dazu die persönlichen, engen Kontakte und Kooperationen mit den anderen KollegInnen und der persönliche Austausch mit den in der Anzahl überschaubaren Studierenden, die zudem im postgradualen Studiengang ja alle fertige hoch qualifizierte PsychologInnen sind. Dies bietet Möglichkeiten, diverse Forschungsprojekte zu initiieren und eng zu betreuen. Zusätzlich kann ich den Studierenden mit Promotionsinteresse helfen, im Anschluss an die PHB-Masterarbeit diesen Weg weiter zu beschreiten. Schließlich schätze ich den schulenübergreifenden direkten Austausch mit den tiefenpsychologisch geprägten KollegInnen und Studierenden an der PHB. Und letztlich bietet die PHB den einmaligen Vorteil, mitten im Herzen Berlins zu liegen – der Stadt, die aufgrund ihrer Vielfalt und Heterogenität und letztlich natürlich auch wegen meines über die Jahre gewachsenen engen Freundeskreises meine Lieblingsstadt in Deutschland ist.“