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Stellenangebot: Professur für Psychologie des Verkehrswesens (50%)

An der  Psychologischen Hochschule Berlin (PHB)

 ist eine Professur für Psychologie des Verkehrswesens (50 %) zu besetzen. 

Zu den Aufgaben gehört die Vertretung des Fachs im Weiterbildungs-Master-Studiengang „Psychologie des Verkehrswesens“ in Forschung und Lehre. Das aufzubauende Weiterbildungsstudium mit Abschluss als Master of Science verbindet einen wissenschaftlichen Abschluss mit Praxiskompetenz in folgenden Anwendungsfeldern:

  • Gestaltung des Transport- und Verkehrswesens: Fahrzeug-, Verkehrswege- und Verkehrssystemgestaltung unter dem Gesichtspunkt der Mensch-Fahrzeug-Umwelt Interaktion,
  • Mobilitäts- und Sicherheitsmanagement,
  • Begutachtung der Eignung, speziell zum Führen von Kraftfahrzeugen (Aufgabe der Begutachtungsstellen für Fahreignung),
  • Rehabilitationsmaßnahmen zur Wiederherstellung der Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr.

 

Bewerber und Bewerberinnen sollten neben ihrer wissenschaftlichen Qualifikation (nachgewiesen durch Habilitation und Publikationen) Praxiserfahrungen in den genannten verkehrspsychologischen Aufgabenfeldern aufweisen und in der Lage sein, Kontakte zu Praxiseinrichtungen aufzubauen und in das Studienangebot zu integrieren. Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittelprojekten sowie in der Feldforschung und interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeit sind ausdrücklich erwünscht.
Schwerbehinderte werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und bei gleicher persönlicher und fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 Die PHB ist eine Hochschule auf universitärem Niveau. Die Lehrverpflichtung für eine volle Stelle beträgt 9 Semesterwochenstunden. Da das Studienangebot stufenweise ausgebaut wird, erfolgt zunächst die Besetzung mit einem 50-prozentigen Arbeitsumfang (4,5 SWS Lehrverpflichtung). Die Kombination mit einer anderen Tätigkeit ist also sinnvoll. Nach dem Aufbau des Studiengangs ist eine Aufstockung auf 100 % möglich.
Bewerberinnen und Bewerber beteiligen sich im Falle ihrer Berufung an der Selbstverwaltung der Hochschule. Die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten sowie die Einwerbung von Drittmitteln gehört zu den gleichgewichtigen Aufgaben der Professuren.

 Die PHB vereint „unter einem Dach“ im Haus der Psychologie in der Mitte Berlins als thematische Eckpunkte die Grundlagen der wissenschaftlich fundierten Psychologie und deren Umsetzung in den verschiedenen Anwendungsfeldern. Besonderer Wert wird auf praxisbezogene Forschung und die Vermittlung praxisrelevanter wissenschaftlicher Erkenntnisse gelegt. Die PHB ermöglicht ihren Studierenden eine praxisorientierte Vertiefung ihrer Kompetenzen in den Anwendungsfeldern der Psychologie.

 Bewerberinnen und Bewerber sollen sich im jeweiligen Themenbereich wissenschaftlich qualifiziert haben und zusätzlich thematisch relevante Praxiserfahrungen und -kontakte nachweisen. Sie sollen die Fähigkeit und Bereitschaft haben, wissenschaftliche Erkenntnisse in der akademischen Lehre sowie in der Fort- und Weiterbildung von Praktikern zu vermitteln und an interessierte und betroffene Kreise der Gesellschaft weiterzugeben. Sie sollten die Fähigkeit haben, Studiengänge bzw. -schwerpunkte zu planen und zu gestalten.

 Einstellungsvoraussetzungen sind ein Diplom (bzw. ein äquivalenter Hochschulabschluss), Promotion und Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen im Fach Psychologie; eine dieser Qualifikationen kann auch in einem benachbarten Fach erworben sein. Zudem wird didaktische Befähigung sowie Teamfähigkeit erwartet. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 100 Berliner Hochschulgesetz.

Nähere Auskünfte zu dieser Ausschreibung erhalten Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 030/ 20 91 66 – 200 (Geschäftsstelle).

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Forschung, Lehre und Anwendungspraxis wissenschaftlich hervorragend ausgewiesen sind, sind eingeladen, ihre Bewerbungen mit Lebenslauf (wissenschaftlichem und beruflichem Werdegang), Kopien der Urkunden, Schriftenverzeichnis, Verzeichnisse der selbstständigen Lehrveranstaltungen sowie eingeworbenen Projekt- und Drittmitteln bis zum 31. Januar 2012 in elektronischer Form und einer PDF-Datei an folgende Adresse zu richten:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.