Die Hochschule

Die Hochschule

Die Psychologische Hochschule Berlin ist eine wissenschaftliche Hochschule auf Universitätsniveau. Am 5. Mai 2010 hat sie vom Berliner Senat für Bildung, Wissenschaft und Forschung ihre staatliche Anerkennung erhalten. Zum Wintersemester 2010/2011 konnte an der Psychologischen Hochschule Berlin nun erstmals das Studium der Psychotherapie in den Vertiefungsrichtungen Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie aufgenommen werden.

Damit wurde ein Modell ins Leben gerufen, das einen Weiterbildungs-Master mit der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten verbindet. Parallel zur Approbation wird ein Master of Science erlangt.

Die Psychologie hat in der Gesellschaft inzwischen eine Bedeutung erlangt, die noch vor drei Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre. Psychologisches Wissen und psychologische Denkweisen haben sich immer mehr verbreitet. Politik und Bevölkerung haben die Relevanz der Psychologie in immer weiteren Anwendungsfeldern erkannt und den PsychologInnen mehr und mehr Aufgaben zugewiesen. Die Spanne geht dabei weit über den Gesundheitssektor hinaus und reicht inzwischen von Glaubwürdigkeitsgutachten über die Fahreignungsprüfung und notfallpsychologischen Einsätzen bei Katastrophen bis hin zu Diagnostik und Intervention im Leistungssport. Und diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen. Viele Zeichen deuten darauf hin, dass sie erst am Anfang steht.
Die Gründung der PHB ist die Manifestation dieser Erwartung.

Der kleine Campus im Haus der Psychologie in der Mitte von Berlin, bietet beste Voraussetzungen. Das 2009 sanierte Haus hat modern ausgestattete Seminarräume, ein großer Hörsaal für 120  Personen ist bereits in Planung. Zudem beherbergt das Haus die größte Psychotherapeutische Ambulanz Deutschlands, die für die Psychologische Hochschule sowie die Berliner Akademie für Psychotherapie zur Verfügung steht. Ständig werden ca. 1500 Patienten behandelt.

Die Psychotherapeutische Ambulanz im eigenen Haus bietet mit ihren ständig laufenden Therapien und den Therapiedokumentationen eine hervorragende Datenbasis und Arbeitsmöglichkeit für wissenschaftlich fundierte Grundlagen- und Anwendungsforschung, insbesondere auch methodenübergreifende Forschungsprojekte. Daneben eignet sich diese gute Datenbasis auch für Masterarbeiten der Studierenden.

Weiterbildungs-Master sind ab den folgenden Studienjahren z. B. auch in Verkehrspsychologie, Rechtspsychologie und Interkultureller Kompetenz geplant.